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Heimkehr

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Die Umrundung der Iberischen Halbinsel bis an die Costa Brava scheint fast problematischer als die Überfahrt über den Atlantik von den Azoren. Es gibt einige neuralgische Kaps, wo sich der Wind bekanntlich jeweils verstärkt und bis zu Sturmreife aufladet. Das Cabo São Vicente ist das erste davon. Mehr als eine Woche warten wir in Cascais/Lissabon auf moderate Windverhältnisse. Inzwischen hat die sommerliche Nortada eingesesetzt, ein Nordwind, angetrieben durch das Azorenhoch, der entlang der Portugiesischen Atlantikküste bläst und südlich von Lissabon zur Zeit bis auf 6-7 Bft zunimmt! Immer wieder versprechen die Prognosen ein Nachlassen auf Windstärken, die uns angenehm wären, doch der Motor des Tiefs über Südspanien treibt die Wettersituation zusätzlich immer wieder an. So treten wir zusammen mit der Crew der Canceló die Flucht nach vorne an und beschliessen eine halbwegs passable Windsituation am Cabo São Vicente auszunützen, mit dem Ergebnis, dass wir das besagte Kap im Morgengrauen lediglich mit einer zu 1/3 gerefften Fock ohne Grossegel bei Windstärken von bis zu 35kn und 3m hohen Wellen umrunden! Das Schiff liegt aber wie eine Nussschale völlig sicher in den Wellen, man merkt diese furchteinflössenden Windstärken gar nicht wirklich, da sie von achtern kommen! Wer weiss, ob wir diesen Schlag gewagt hätten, wenn wir dies wirklich gewusst hätten

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Nachtrag zu den Azoren

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Einige Fotos konnten wir leider im letzten Blog nicht unterbringen. Die Internetverbindung war kurzzeitig unterbrochen.

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Die Azoren, ein vielfältiger Archipel

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Die Azoren, ein vielfältiger Archipel

Die am meisten “gefürchtete” Überfahrt von Madeira nach den Azoren hätte nicht besser “vorausgeplant” werden können. Praktisch die ganze Strecke können wir unter Segel zurücklegen, der Motor wird nur eingeschaltet, um die Batterien wieder aufzuladen, damit wir den elektrisch betriebenen Autopiloten einsetzen können. Der Wind bläst praktisch immer aus 80-120 Grad (zur Bootsrichtung), was bedeutet, dass wir auf dem schnellsten Kurs unterwegs sind, d.h. mit einem Geschwindigkeitsdurchschnitt von über 6 kn. Auch die Wellen schieben fast immer ein bisschen mit. Wir haben mit anderem gerechnet. In die gleiche Richtung wie wir fahren nur noch Beate und Harald Sammer, die das Revier wie ihre Westentasche kennen, sie sind schon 17 J. mit ihrer Tanivani hier unterwegs. Harald hat ua. für den Revierführer “Atlantik Islands” zahlreiche Fotos und Infos geliefert. Wir sind auf einer so verlassenen Route unterwegs, dass sich sogar unser AIS zwischendurch auf standby schaltet, weil weit und breit keine andern Signale empfangen werden können. Wir sind alleine im Universum! Nach 3Tagen und 3 Std. Haben wir die 475 sm zurückgelegt und fahren in die Praia do Formosa der südöstlichsten Azoreninsel Santa Maria ein, wo wir von einer Schule Delphine begutachtet werden und natürlich scharf beobachtet per Findship von Senhor Antonio, Julianas Vater, auf São Jorge!

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Madeira, die Blumeninsel

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Die ersten Tage auf der Blumeninsel verbringen wir sozusagen in den Bilgen (Raum unter den Bodenbrettern) unseres Bootes, das auf der Überfahrt viel Wasser machte wegen der hohen Wellen, die immer wieder übers Vordeck wuschen. Wir müssen in Zukunft das Schloss des Vorluks über dem Bugraum viel besser anziehen, auch wird die Ankerwinsch mit einem Plastiksack verklebt! Ob das was nützen wird? Das Problem mit der Verknüpfung des neuen Autopiloten und dem “veralteten” Kartenplotter wird von Olivier, einem äusserst kompetenten und zuvorkommenden Bretonen gelöst (Er muss Unterlassungssünden von Raymarin Costa Brava ausbügeln!) Er betreibt hier in der Marina Quinta do Lorde einen kleinen Shop für Segelbedarf und betreut die wenigen Segler, die den Sprung vom/ zum Festland, den Kanaren oder den Azoren wagen. Nebst dem grossen, wenig besetzten Hotelressort hat es auch einen kleinen Lebensmittelladen, wo wir jeden Tag wenigstens frisches Brot kaufen können. Martina und Bruno, der eine Woche mit uns auf Madeira verbringt, haben die Gelegenheit ein paar Tauchgänge im klaren Atlantikwasser zu machen. Immerhin sehen sie einen Rochen, die berühmte seltene Mönchsrobbe und eine grosse Muräne, nebst den vielen Fischen, die hier das Wasser beleben.
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Von Gibraltar nach Madeira

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Liebe Freunde,

wir sind gestern, Freitag, 26.5. mittags um 13h Ortszeit hier in der Marina Quinta do Lourde auf Madeira angekommen.
Gestartet sind wir am Montag, 22.5. in La Linea/Gibraltar.
Die Fahrzeit betrug demnach 4 Tage und 2 Std. für 615 Seemeilen ( 1’107 Km ).
Wir waren 5 Tage in Gibraltar. Die ganze Zeit herrschte ein starker Ostwind und in den westlichen Gebieten der Meerenge (Estrecho) Sturm, sodass ein früheres Auslaufen nicht möglich war. Wir benützten die Zeit, um uns geistig und körperlich auf die lange Überfahrt vorzubereiten, Unterhaltsarbeiten zu tätigen, sowie Gibraltar zu besuchen. Die Mädels gingen noch
separat, ohne mich, einen ganzen Tag lang shoppen.
Nachdem der Ostwind etwas nachgelassen hatte ( nur für 1 Tag ), benützten wir die Gelegenheit und fuhren los. Gemäss den Strömungstabellen sollte der Gegenstrom im Estrecho nur max. 0,5 Knoten betragen. In der Gegend vor Tarifa wurden wir aber dann von mind. 3 Knoten Gegenstrom gebremst und kamen nur sehr langsam mit Hilfe des Motors voran.

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Rund um das Azorenhoch 2017

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Von Palamós nach Gibraltar

Der Start in die diesjährige Segelsaison, verläuft etwas anders, als wir uns das vorgestellt haben. Wir starten in Bern , von wo unser kleines Enkelkind Julia (16.01.17) mit Mami Isabel uns für einige Tage nach Spanien begleitet, wo sie Dominik später wieder abholt. Es wird ja einige Monate dauern bis wir Julia wieder geniessen können!

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Sizilien – Malta – Palamós

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Den Rückweg nach Palamos wollen wir über die Südküste von Sizilien machen, entgegen der Hauptwindrichtung im Kanal von Sizilien, um von dort noch das für uns unbekannte Malta besuchen zu können! Von dort wird uns Max nach Hause begleiten. Auf Sizilien haben wir Gelegenheit nochmals in die reiche Kultur und die Geschichte der grössten Mitteelmeerinsel eintauchen zu können!

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Rund um den Peloponnes

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Fast erleichtert verlassen wir das drückend heisse Athen, als der Meltemi endlich etwas nachlässt, er hat wohl die heisse Abluft aller Klimaanlagen der 5-Mio. Stadt aufs Meer hinausgeweht. Auch der ständige Lärmpegel im Hafen in der gut geschützten und gut geführten ZEA-Marina von den Abend- und Nachtspaziergängern und den vielen immer belebten Restaurants und Bars, sowie der Schwell der vielen ein- und ausfahrenden Boote hat uns schon etwas zu schaffen gemacht. Schon treten wir den “Heimweg” an! Auf dem offenen Meer ist es deutlich kühler und man hört nur noch die Windgeräusche! Von einem flotten Wind werden wir in den Saronischen Golf nach Süden geblasen vorbei an den bekannten Inseln Ägina, Poros, Hydra und Dhokos!

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Auf den Spuren des Odysseus

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Etwas skeptisch treten wir die Überquerung des Ionischen Meeres nach Griechenland an, immerhin können wir einen grossen Teil von den 160 sm segeln, das verbessert die Bilanz. Es führt uns aber auch wieder vor Augen, wie mühsam es in der alten Zeit gewesen sein muss, auf dem Mittelmeer ohne Motor vorwärts zu kommen; kein Wunder hat man sich hier über Jahrhunderte mit Galeeren fortbewegt, die Geschichte des Odysseus scheint gar nicht mehr so unrealistisch!

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